Gerald bloggt.

Ein Blog – was sonst?

Ballast loswerden

Ich werde aber immer öfter gefragt, wie ich es geschafft habe, 30 Kilo abgenommen. Und nur deshalb habe ich folgende Zeilen verfasst, ich will mich nicht damit nicht in den Vordergrund drängen, sondern Fragen beantworten.

Gewicht verlieren? Wie das geht?

Mein Ziel war, 10 Kilo abnehmen, und das innerhalb eines Jahres. Ich erinnere mich noch, als zum ersten Mal seit Jahren der Zeiger der Waage weniger anzeigte – was für ein Glücksgefühl. Ein Etappensieg über den inneren Schweinehund. Das Abnehmen fiel mir nicht so schwer wie gedacht, und ich setzte mir ein neues, realistisches Ziel: Mein persönliches Normalgewicht. Und ganz tief drinnen hat sich auch was verändert: Ich hatte das Gefühl, ich kann selbst bestimmen und bin nicht mehr ausgeliefert. Ja!

Gute Nachricht

Nein, ich mache keine Diät. Diäten sind auf einen bestimmten Zeitraum ausgelegt. Ich verändere gerade meinen Lebensstil. Noch ist mir das nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Aber über 48 Jahre eingelernte Gewohnheiten kann man nicht über Nacht abschütteln. Schon gar nicht, wenn man ein Gewohnheitstier ist, wie ich!

Schlechte Nachricht

Eine Diät oder Regel, die für jedeN gelten, gibt es nicht. Es gibt auch kein Geheimnis für den Erfolg. Mir hat das Folgende geholfen, um mein Gewicht zu reduzieren:

  • Mehrmals pro Woche Bewegung machen
  • Etwas weniger essen, vor allem fette Lebensmittel vermeiden
  • Weniger Alkohol trinken
  • Mehr Wasser trinken
  • Mehr Gemüse und Obst essen
  • Viel weniger Wurst und Fleisch essen
  • Mehr Fisch essen
  • Ein Ernährungstagebuch führen (oder eine App verwenden) und damit
  • Kalorien zählen/schätzen: Schafft Bewusstsein für verzicht- und leistbare Kalorienbomben
  • Täglich ein Frühstück und eine gesunde Zwischenmahlzeit
  • Verzicht auf Chips & Co 🙁
  • Smartphone-Apps und/oder Fitness-Armbänder nutzen (mein Favorit: Fitbit Charge HR)
  • Regelmäßige Gewichtskontrolle

Das klingt banal und vieles ist bekannt? Richtig. Der Trick ist, sich daran zu halten. 😉

Beispiele aus dem Alltag

Mein Frühstück bestand früher aus einer Topfengolatsche oder aus einem Schokocroissant, später habe ich das Frühstück ersatzlos gestrichen. Heute freue ich mich auf mein kleines Müsli, es schmeckt mir wirklich! Und ja, meine Mama hat Recht gehabt: Regelmäßige Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen und Abendessen) gehören dazu.

Am Nachmittag gönne ich mir dann noch einen knackigen Apfel, am Abend beim Fernsehen ein leichtes, fruchtiges Joghurt. Ergebnis: Weniger Hunger bei den Hauptmahlzeiten und kein Frust über Essverbote.

Statt einem Stück Kuchen oder Schokolade esse ich nur ein halbes Stück. Positiv: Das kleine Stück Schoko schmeckt mir heute viel beser, als mir früher eine ganze Tafel geschmeckt hat! Das gilt auch für Wein oder Bier.

Oder wenn ich Lust auf Pizza habe, gönne ich mir manchmal eine, das ist für mich dann auch etwas Besonderes. Die soll dann logischerweise wirklich gut sein, und kein Tiefkühl-Ding vom Diskonter, sondern eine aus meiner Lieblingspizzeria. Die macht mehr Freude! Wenn die Portion wieder zu groß ist, wird der Rest eingepackt und am nächsten Tag gegessen.

Krankheit

Ich bin nicht krank, sondern nur dick (ich bin abergläubisch und klopfe auf Holz). Aber Übergewicht kann auch durch eine Krankheit verursacht werden. Zusätzlich zu einer ärztlichen Kontrolle bei großer Gewichtsreduktion empfehle ich, eine gute Diätologin (wie Birgit Brunner) aufzusuchen. Psychologische Betreuung (wie die von Mag. Andrea Pichler) ist genauso wichtig.

Gerald

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